Seit Februar 2022 haben Zehntausende Ukrainer: innen in der Schweiz Zuflucht gefunden. Doch wie sehen ihr Alltag und ihre Integration wirklich aus? Vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen über die Zukunft des Schutzstatus S und die steigenden Belastungen für das Asylsystem sprechen wir mit zwei Frauen, die unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben.
Über verwehrte Bildung und Krieg in Afghanistan und über das Misstrauen gegenüber Geflüchteten in der Schweiz.
Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist für Geflüchtete mit hohen Hürden verbunden – egal, wie qualifiziert und motiviert sie sind. Wie es anders gehen könnte. Und wie alle davon profitieren würden.
Damit das Zusammenleben von einheimischen und zugewanderten Menschen funktioniert, braucht es Menschlichkeit und Solidarität – im politischen System und bei jedem und jeder Einzelnen.
Was uns die Metapher des Verschluckens heute über Integration lehren kann
Morteza hat als Kind auf dem Bau gearbeitet. Nach seiner Flucht in der Schweiz macht er nun eine Lehre als Gärtner.
Als Geflüchteter darf man eine Lehrstelle suchen – aber tatsächlich eine zu finden, ist sehr schwierig. Abed Azizi erzählt von seinem Weg.
Der etwas andere Stadtplan: Hier ist Zürich gratis.
Hast du dir schon die Frage gestellt, weshalb viele Menschen mit Migrationshintergrund in der Schweiz nicht an eine Hochschule gehen oder warum sie sich beruflich für etwas ganz anderes entscheiden, als ihre Ausbildung zulassen würde?
Im Rückkehrzentrum in Adliswil leben Familien mit Kindern. Für sie gibt es keinen normalen Alltag.
Unter den Hunderttausenden, die in den letzten Jahren nach Europa geflohen sind, sind auch viele Journalist*innen. Sie können eine Brücke zwischen den Kulturen sein - wenn sie Zugang zur deutschen Medienlandschaft erhalten.