Mit einer Demonstration gegen das europäische Grenzregime begann im Februar 2015 ein dreitägiges Treffen der Internationalen Koalition der Sans-Papiers und Migrant_innen in Berlin (CISPM). Migrant_innen- und Sans-Papiers-Kollektive aus elf Ländern Europas und Nordafrikas nahmen daran teil. In einem Gespräch erklären zwei Teilnehmer, was die CISPM ist und wie sie sich seit ihrer Gründung 2012 entwickelt hat.
Die Schweizer Bleiberechtkollektive rufen auf zum gemeinsamen Marsch für eine europaweite Regularisierung aller Sans-Papiers.
2. Juni - 2. Juli 2012 21. - 25. Juni in der Schweiz
Und wenn es nur die Tatsache ist, dass SP-Präsident Christian Levrat wegen rund 40 Aktivistinnen seine Abstimmung im Parlament verpasste: die Besetzung des SP-Sekretariats durch Bleiberecht Schweiz (BR) am 13. März 2012 zeigt, dass selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Handeln oft besser und schneller ans Ziel führt als blosses Ver-handeln.
Drei Fragen an alle, die den migrationspolitischen Status Quo für moralisch gerechtfertigt halten.
Der Begriff Asyl hat Tradition, er verweist auf eine mehr als fünftausendjährige Geschichte von Menschen, die die Region, in der sie leben, aus politischen Gründen verlassen müssen.
Am 11. Oktober hat das Kollektiv Bleiberecht Lausanne ein Refugium geschaffen, um Menschen zu beschützen, die von einer Ausschaffung bedroht sind.
Vom 26. Juni bis zum 2. Juli 2010 besetzten rund 250 AktivistInnen die Kleine Schanze nahe des Bundeshauses in Bern – ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Kriminalisierung von Sans-Papiers.
Vor drei Jahren haben wir eine grosse Aktion in Zürich gemacht. Viele Menschen haben mit uns gekämpft, und wir sind lange geblieben.
Die private Firma ORS AG betreibt Asylunterkünfte und betreut Asylsuchende im Auftrag der Behörden. Dabei ist sie bei den Betreuten gefürchtet für ihre repressive Haltung – und bei Private-Equity-Gesellschaften beliebt als Investitionsobjekt.